Initiation – Der Ruf deiner Seele in eine neue Lebensphase
Hast du das Gefühl, dass sich dein Leben auf den Kopf gestellt hat? Dass alte Gewissheiten nicht mehr tragen und etwas Neues durch dich entstehen möchte?
In indigenen Traditionen und alten Kulturen gab es feste Rituale, um Übergänge von einer Lebensphase in die nächste bewusst zu gehen: die Initiation (Einweihung). In unserer modernen Welt haben wir diese bewussten Übergänge weitgehend verloren. Doch die Seelenkräfte, die nach Reifung und Transformation verlangen, sind dieselben geblieben.
Oft begegnet uns die Initiation heute nicht mehr im gewohnten Rahmen einer Gemeinschaft, sondern unvorbereitet im Alltag. Wenn das Schicksal anklopft, ist das selten bequem – aber es ist immer eine Einladung zur tiefen Wandlung.
Wie zeigt sich Initiation in der modernen Welt?
Eine moderne Initiation verläuft selten nach Plan. Sie bricht oft mitten in unser Leben ein und fordert uns auf, alte Identitäten und Schatten hinter uns zu lassen.
1. Initiation durch Krankheit
Wenn der Körper aus dem Takt gerät oder eine schwere Diagnose uns erschüttert, ist das oft mehr als ein körperliches Symptom. Im schamanischen Verständnis kann eine Krankheit der Beginn eines tiefen Entgiftungs- und Erwachungsprozesses sein. Der Körper erzwingt ein Innehalten und fordert uns auf, hinzuhören: Was in deinem Leben ist aus dem Gleichgewicht geraten?
2. Initiation durch schwierige Lebensumstände
Ob Trennung, Verlust, Einsamkeit oder finanzielle Krisen – schmerzhafte Lebensumstände reißen uns den Boden unter den Füßen weg. Sie zwingen uns, uns mit unseren tiefsten Ängsten auseinanderzusetzen. Genau an diesem Ort der Erschütterung liegt deine größte Kraft verborgen: Du entdeckst Ressourcen in dir, von denen du nie wusstest, dass du sie besitzt.
3. Initiation durch starke innere und äußere Veränderungen
Manchmal verändern sich die Dinge schleichend oder schlagartig: ein Jobwechsel, der Auszug der Kinder, ein neues Lebensumfeld oder ein plötzlicher, tiefgreifender Wandel in deinen Werten. Du spürst, dass das Alte nicht mehr passt, aber das Neue noch nicht sichtbar ist. Dieser Zustand des Dazwischenseins (Schwellenraum) ist der Nährboden für dein wahres Potenzial.
Die Rolle der Begleitung: Einweihung und Bezeugung
So individuell eine Initiation auch ist: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Traditionell braucht jeder Transformationsprozess einen Raum der Sicherheit und der Bezeugung. Ein Mentor, Lehrer oder Eingeweihter nimmt die Rolle des Wegbegleiters ein.
- Erkennen und Verstehen: Ein erfahrener Begleiter sieht deine Krise nicht als Fehler, sondern als heiligen Prozess der Wandlung.
- Halt im Schwellenraum: Wenn alte Strukturen zerfallen, bietet eine erfahrene Führung Schutz und Erdung.
- Rituelle Bezeugung: Indem dein Prozess gesehen und gewürdigt wird, kann die gewonnene Erkenntnis tief in deinen Alltag und dein Energiesystem integriert werden.
Initiationen sind auch natürliche, bewusst begangene Übergänge in die nächste Lebensphase
Für ein erfülltes, sinnvolles „Hiersein“ auf der Erde, sind diese fundamental wichtig, um sich im eigenen Körpersystem sowie in dem natürlichen System von Mutter Erde wohl zu fühlen. Mit bewusst begangenen Übergangsinitiationen, fällt
es dem Menschen leichter seinen eigenen Wer zu erkennen und seinen Platz im Gefüge der Welt einzunehmen.
Die Entwicklung unseres physischen Körpers ist nicht von der Entwicklung unseres emotionalen, mentalen und spirituellen Körpers zu trennen. Aus vielen Leheren ist uns bekannt dass der menschliche Körper in sieberner Jahresschritten
größere Reifeschritte durchlebt. In gesunden Gesellschaften, werden diese bewusst, begleitet und rituell begangen. Wenn wir wieder in einer solchen Gesellschaft leben wollen, stellen die bewusst begangenen Übergänge, also die Initiationen,
einen der Basisbausteinedafür dar.
Die beiden Eintrittsübergänge ins und aus dem Leben, die Geburt sowie der Tod, stellen die wichtigsten Initiationen im Erdendasein dar. Diese Übergänge dürfen liebevoll und achtsam begleitet werden. Auf dass sich die Menschenseele
auf Erden willkommen und angenommen fühlt und am Ende des Lebens würdevoll, in Anerkennung der Lebensleistung aus dem physichen Dasein, verabschiedet werden. Aus dem christlichen Kontext kennen wir die Taufe und die Beerdigung als
rituelle Begleitung dieser Erdinitiationen. Es gab diese Begleitung jedoch lange vor dem Christentum, in einer natürlichen Urform des menschlichen Seins. Diese Urform ist in unseren Zellen enthalten und kann jederzeit wiederbelebt
werden. Da wir uns aktuell in einer fundamentalen Wandlungsphase des Planeten samt all seiner Bewohner, befinden, findet insbesondere in der westlich geprägten Welt, eine Rückbesinnung dieser natürlichen Werkzeuge statt.
Neben den beiden beschriebenen Eintritts- und Austrittsinitiationen, folgen hier die bedeutensten Übergängeder Lebensphasen:
- (Die Willkommensfeier im physischen Körper hier auf Erden.)
- Das Ende des 1. Jahrsiebts mit dem Übgergang in ein größeres koknitives Verständnis des Welt
- Das Ende des 2. Jahrsiebts mit ca. vierzehn Jahren mit dem Eintritt in die Geschlechtsreife und der Identifikation des Geschlechts. Diese Initiation zeigt dem Mädchen den Weg zum Frau sein und dem Jungen den Weg zum Mann sein auf.
Dies ist ein sehr wichtiger Baustein, um sich in sich selbst und in der welt zurecht zu finden.
- Das 3. Jahrsiebt, mit ca. 21 Jahren, welches den Weg in die Eigenverantwortung darstellt.
- Die Hohe Zeit / Hochzeits- oder Bindungszeremonie
- Das Mutter und Vater werde. Die
Geburt eines Kindes, ist insbesondere für die Frau eine große Initiation in ihre weibliche Kraft. Auch der Mann der zum Vater wird, erfährt eine Initiation in seine reifere Form des Mann seins. Ihm wird nun die Ehre zuteil vermehrt
Verantwortung zu tragen und Schutz bieten zu dürfen. Hierzu braucht es gerade dieser Tage, eine liebevolle, achtsame, männliche Begleitung, um diese Phase freudvoll anzunehmen und eigene Vaterthemen zu bearbeiten.
- Intensive Phasen der Neufindung und Weiterentwicklung in den erwachsenen Jahrsiebten, welche, wenn sie einen großen Kontrast zu dem zuvor Gelebten durchaus zeremoniell begangen werden sollten, umden Entwicklungsverlauf zu würdigen
und anzunehmen.
- Die heilige „Lebensmitte“ in der man eine Art Inkarnationsinventur macht. Eine Mitlebenschance (Mitlifecrises) in der man häufig das Leben nachjustiert, um gemäß seiner jetzigen Wünsche und Möglichkeiten, Veränderungen einzuleiten. Dies ist mit einer begleitenden / bezeugenden Initiation sehr viel bewusster und kraftvoller.
- Der Übergang von der gebährfähigen Frau in die Phase der Menopause, bzw. der weisen Frau.
- Die Verabschiedung aus der Inkarnation für sich selbst als auch anschließend für die Weggefährten des dann vergangenen Lebens.
Spürst du Resonanz?
Die Schwelle zur Wandlung liegt vor dir. Wenn du dich in diesen Worten wiedererkennst und spürst, dass es Zeit ist, deinen persönlichen Initiationsweg bewusst zu gehen, begleite ich dich gerne mit schamanischer Heilarbeit, Energiearbeit und integrativer Raumhaltung.
Lass uns gemeinsam den Schatz bergen, der in deiner Veränderung liegt.
Ich biete für alle Lebensphasen individuelle Zeremonien sowie Übergangsrituale an. Für einige Übergänge ist eine Erfahrung ineiner Gruppe sinnvoll. So ist es beispielsweise nachhaltiger der Übergang vom Mädchen zur Frau in einer Gruppe von Mädchen gemeinsam zu begehen. (Für die Initiation vom Jungen zum Mann, kann ich Kontakte zu integeren männlichen Ritalleitern herstellen.)
Ich begleite dich in einem achtsamen individuellen, rituellen Rahmen, der auf deine Situation und Lebensphase abgestimmt ist.
Bei Interesse melde dich gerne unter 0175 9894922
oder per Email: fauser-nagel@hotmail.de